Zwischenbilanz zum Umsetzungsgrad der Maßnahmen aus dem Bürgerbeteiligungsprozess – „Stadtentwicklung Leibnitz 2030“

Zwischenbilanz zum Umsetzungsgrad der Maßnahmen aus dem Bürgerbeteiligungsprozess – „Stadtentwicklung Leibnitz 2030“

Vor  2 1/2 Jahren wurde der Ideenkatalog des Bürgerbeteiligungsprozesses zur „Stadtentwicklung Leibnitz 2030“ vom Gemeinderat der Stadt Leibnitz angenommen.

Die in diesem Papier vorgeschlagenen Maßnahmen und Ideen bis 2030 waren das Ergebnis des 8-monatigen Bürgerbeteiligungsprozesses in Leibnitz, an welchem sich zahlreiche Leibnitzer und Leibnitzerinnen aktiv beteiligten. Das Ideenpapier enthält über 200 vorgeschlagene Maßnahmen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen und ist wegweisend für die zukunftsorientierte Entwicklung unserer Stadt. Die eingebrachten Ideen und Vorschläge wurden von den Gemeindeverantwortlichen nicht nur gehört und niedergeschrieben, sondern es wurden auch Strukturen geschaffen, die eine nachhaltige Umsetzung und einen weiteren kontinuierlichen Austausch mit den Leibnitzer Bürgerinnen und Bürgern gewährleisten.

Zwischenbilanz

In den letzten zwei Jahren ging man nun Schritt für Schritt in die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen und Ideen und zog jetzt eine Zwischenbilanz, die sich durchaus sehen lassen kann.

Für die Stadt Leibnitz wurden allein in den letzten 2 Jahren für diese Projekte aus verschiedensten Fördertöpfen insgesamt EUR 1,2 Mio an Fördermitteln von EU, Bund und Land lukriert und genehmigt, was einen enormen Mehrwert für unsere Stadt bedeutet.

Insgesamt wurden 58 % der im Ideenpapier vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt bzw. sind gerade in Umsetzung begriffen (Zeitraum 2017 – Juli 2019).

Beispielhaft können u.a. aus dem Lebensbereich Stadtentwicklung Projekte wie, der Gestaltungs- und Entwicklungsbeirat, die Rahmenplanerstellung für BASTA Nord sowie Projekte im Bereich Mobilität (Mobil Südwest) genannt werden. Für den Lebensbereich Gesundheit aktuell das Projekt „Ortsmitte“ und „ZUSAMMENBRINGEN“ in denen es um Begegnungsorte, soziale Teilhabe mit dem Fokus auf ältere Bürger und Bürgerinnen geht. Im Lebensbereich Soziales und Integration sind die Schärfung des Konzeptes „Cafe famos/Haus der Vielfalt“, die Projekte „Gemeinsam stark für Kinder“, der „Ferienkalender“ und die „gemeinnützige Beschäftigung von AsylwerberInnen“ hervorzuheben. Im Rahmen von Smart Cities stehen, in den nächsten Jahren, vor allem Begrünungsmaßnahmen, neue Mobilitätsangebote, Energieversorgung aus erneuerbaren Energieträgern und kooperatives Planen im Fokus. Die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden wird im gemeinsamen Radverkehrskonzept sowie der Wirtschaftsstandortentwicklung forciert. Viele weitere Projekte aus den Lebensbereichen Kultur und Bildung sind ebenfalls in Bearbeitung resp. umgesetzt (Altes Kino, Bildungsreihe Leibnitz 2030, Besucherzentrum Grottenhof, Planung Volksschule Kaindorf und Musikschule).

Zusätzlich profitiert Leibnitz mittlerweile auch davon, eine begehrte Pilot- und Testgemeinde für Projekte aus unterschiedlichsten Bereichen zu sein (wie zum Beispiel „Klimawandelanpassungsgemeinde“, „Vorzeigeregion Energie“ – Forschungsprojekt „Thermaflex“ etc.).

Zuständige Abteilung in der Stadtgemeinde Leibnitz:

Stabstelle Stadtentwicklung und Projektmanagement:

DP Ing. Astrid Holler,

Dr. Mag. Marion Reinhofer-Gubisch

Tanja Schenner, MA